Inspire


Der junge Deutschpoet:

Jetzt rieselt der Staub der Zeit auf die tausendjährigen Blätter
Und bedecke den alten Glanz und Glorie.
Von den Himmelsleitern steigen die Propheten hernieder
Und legen sich schlafen auf der donnernden Erde.
Ihre Träume und Taten verschmelzen dahin,
Bis sie im Labyrinth der Illusionen verharren.

Sie linsen herauf, um des Ausgangspunktes Blick zu greifen,
Der weit entfernt als Fluchtpunkt scheine
Und wie ein winziger Fleck im Ganzen ihren flehenden Händen entfleuche.

Unsichtbare Engel dringen ihnen unter die Haut
Und umhauchen ihre Gefühle.
Kribbelnd und Knisternd gleiten sie durch der Propheten Leiber,
Die nun Licht umflossen, in die gesegneten Klüften schlüpfen
Und alles andere von sich werfen im wogenden Kausal-Mysterium
Und der kecke Fleck hervorsticht aus dem trüben Traumesscherbenberg.

by T.B.

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